Naturreines, ätherisches Rosmarinöl Rosmarinus officinalis CT Verbenon 5 ml

Art.Nr.: NR0088-5

CHF 3,55

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Produktbeschreibung

Naturreines, ätherisches Rosmarinöl Rosmarinus officinalis CT Verbenon. Ausgesuchte und geprüfte Qualität. Duftrichtung: Krautig, holzig, frisch.

Botanische Familie:
Labiatae

Herkunft:
Die Pflanze wächst im westlichen und zentralen Mittelmeerraum wild, insbesondere in Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. Auch im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer wird die Art seit der Antike kultiviert und tritt gelegentlich verwildert auf, manchmal sogar bestandsbildend, z.B. auf Santorin. Rosmarin bevorzugt sonnige, trockene, kalkreiche Standorte. Er ist typisch für den Buschbewuchs von Macchien und Garigues. Der Rosmarin wird häufig als Zier- und Gewürzpflanze kultiviert. Wann der Rosmarin nach Mitteleuropa kam, ist nicht bekannt, er ist aber bereits in der Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii auf Erlass Karl des Großen verzeichnet. In England wurde Rosmarin 1388 durch Königin Philippa von Hennegau eingeführt.

Extraktionsmethode:
Dampfdestilliert aus den Blättern.

Hauptbestandteile:
Rosmarinus officinalis Chemotyp 1,8 Cineol enthält 45 % Oxide, 30 % Monoterpene, Sesquiterpene, Monoterpenole, Phenole, Ketone und Ester. Rosmarinus officinalis Chemotyp Verbenon enthält 50 % Monoterpene, 15 % Ketone, Monoterpenole, Ester und Oxide. 1,8-Cineol wirkt schleimlösend in der Lunge und in den Nasennebenhöhlen und ist bakterizid. Darüber hinaus kann es bestimmte Neurotransmitter hemmen, die für eine Verengung der Bronchien sorgen. So wird Cineol auch Asthmatikern verabreicht. Rosmarin ct. verbenon verdankt seinen Namen dem Monoterpen-Keton Verbenon, das ansonsten hauptsächlich in der Zitronenverbene vorkommt, von der es seinen Namen hat. Ketone wie das Verbenon wirken anregend auf Zell- und Gewebewachstum und sind stark schleimlösend. Doch sie können auch leicht die Blut-Hirnschranke überwinden. Durch die neurotoxische Wirkung ist bei Ölen mit hohem Ketongehalt besonders für Epileptiker Vorsicht geboten.

Geschichtliche Information:
Rosmarin war Heilpflanze des Jahres 2000 und 2011 in Deutschland. Rosmarin war Teil des „Marseilles Essig“ oder „ Vier Diebe Essig“, der von Grabräubern im 15 Jh. verwendet wurden, um sich selbst vor der Pest zu schützen. Der Name stammt aus dem Lateinischen und steht für Meerestau (ros+marinus). Volkstümlichen Geschichten nach hatte Rosmarien ursprünglich weiße Blüten; jedoch verwandelten sie sich in rote, nachdem die Jungfrau Maria ihren Umhang auf den Busch gelegt hatte. Seit dem antiken Griechenland (rund 1000 v.Chr) wurde Rosmarien wie Weihrauch verbrannt. Spätere Kulturen glaubten, dass er teufliche Gestalten abhält. Diese Vorgangsweise wurde schließlich auch bei Kranken angewandt, indem Rosmarien zum Schutz vor Infektionen verbrannt wurde. Diese Pflanze wurde von Hildegard von Bingen (1098- 1179), der weltbekannten Benediktinernonne und Kräuterspezialistin im Sammelwerk für Frühdeutsche Medizin aufgelistet. Bis vor kurzen wurde Rosmarien in französischen Spitälern zur Luftdesinfektion angewandt.

Im 1. Jh. wurde der Rosmarin von Dioskurides und von Plinius „libanotis“ oder „rosmarinus“ genannt. Dioskurides schrieb ihm erwärmende Kraft zu und empfahl seine Anwendung gegen Gelbsucht und als Zusatz zu kräftigenden Salben. Nach Plinius war seine Anwendung für den Magen sehr zuträglich. Der im Mittelalter vom 4. Bis zum 12. Jh. auch in der nordeuropäischen Schulmedizin maßgebliche Pseudo-Apuleius gab folgendes für Rosmarin an: Gegen Zahnschmerzen. Gegen Ermattung (ad languentes). Gegen juckenden Grind (prurigo). Gegen Schmerzen der Leber und der Eingeweide. Gegen Husten. Gegen innerliche Schmerzen. Gegen weiße Flecken in den Augen. Zur Behandlung frischer Wunden. Gegen Dreitagefieber.

Entnehmen Sie die Unterschiede der Indikation der drei Chemotypen von Rosmarinöl bitte der Enzyklopädie.

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